Tauchen im Azoren-Lexikon

Für Taucher sind die Azoren ein reines Taucherparadies. Und so ist es auch nicht verwunderlich, dass die Azoren als eines der weltbesten Tauchgebiete gilt.

Nun die Azoren bieten eine atemberaubende Unterwasserwelt mit zahlreichen atlantische und tropischen Fischen und Meeressäugern. Auch gibt es viele Grotten, Höhlen und Schiffswracks zu erkunden.

Verantwortlich für diesen Artenreichtum ist der Golfstrom. Durch seine warme Wassertemperatur ist er idealer Lebensort für zahlreiche Fische atlantischen oder tropischen Ursprungs.

Getaucht wird in der Zeit von April bis Oktober. Die schönsten Plätze findet man aber nicht alleine. Hier sollte man sich auf die Hilfe von erfahrenden Divemastern führen lassen. Diese zeigen Plätze an denen das Artenreichtum der Fische am größten ist. Wem das noch nicht reicht, der kann auch ein wenig Nervenkitzel mit in sein Tauchvergnügen mit einbauen. Hierzu gibt es spezielle Tauchgänge, wie Nachttauchen, Schiffswracktauchen oder auch spannendes Höhlentauchen.

Bevor es jedoch ins kühle Nass geht, benötigt man hierfür einen Tauchschein und ein ärztliches Attest.

Hat man diese Hürde gemeistert, kann es schon losgehen. Die Sichtweiten im Atlantik liegen um 30Meter. An manchen Stellen kann man sogar noch viel weiter sehen. Um Großfische zu besichtigen, eignen sich hervorragend die Sommermonate, Im Winter ist das Wetter für das Tauchen zu unbeständig und nur selten hat man dann Gelegenheit es doch in die Unterwasserwelt zu wagen.

Auf den Inseln Faial, Sao Miguel und Santa Maria bieten Tauchausflüge an. Möchte man einen Kurs belegen, ob als Anfänger oder als Fortgeschrittener ist dies ebenfalls auf den drei Inseln im Sommer möglich.

Wer sich gar nicht für das Tauchen begeistern kann, dennoch was von der Unterwasserwelt erleben möchte, sollte mit dem Schnorchel den Atlantik erkunden..


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