Angelsport im Azoren-Lexikon

Für Sportangler sind die Azoren schon lange kein Geheimtipp mehr. Vielfältige Fischarten leben in den Gewässern rund um alle Küsten. Ein besonderes Erlebnis ist das Angeln von den Felsen aus. Hier werden sehr oft die Makrele, die Seebrasse oder Aal und Hecht gefangen. Schöne Angelgebiete sind S. Mateus, Biscoitos, Serreta und Porto Martins e Porto Judeu. Nach der Angeltour bieten viele kleine Restaurants eine vorzügliche Küche an. Bei einem Glas Wein oder Bier schwelgt man unter Freunden in seinem „Anglerlatein“. Auf der Insel Horta, in dem schönen Städtchen Faial, trifft sich jedes Jahr eine große Angelgemeinde. Schon vor Sonnenaufgang legen die ersten Yachten im Hafen ab. Ob man den „Bigdeal“ sucht oder einfach ein paar erholsame Stunden auf dem Wasser, ist dem eigenen Geschmack überlassen. An den Angeln der Sportfischer beißen überwiegend Thunfisch, Blauhai oder der normale Hai. Auch die Gold- und Seebrasse, der Schwertfisch und Pfeilhecht. Die guten Wasserbedingungen haben schon so manchen Rekordfang ergeben.

Wenn abends die Boote wieder in den Hafen einlaufen, werden die rekordverdächtigen Fänge am Pier sofort gewogen. Um einen Raubbau der Gewässer zu vermeiden, werden kleinere Exemplare direkt wieder zurück ins Meer geworfen. So hofft jeder Angler, einmal einen Weltrekord am Haken zu haben.

Die Azoren machen viele Angelausflüge zu einem Erlebnis. Viele Delfine begleiten die Yachten auf ihren Touren. Wer viel Glück hat kann sogar Wale beobachten. Entenwale und Schnabelwale sind immer wieder zu sichten. Auch Pilotwale und kleine Schwertwale bewegen sich oft in Küstennähe.

Gerade diese großen Meeressäuger locken viele Fische in die Gewässer rund um die Azoren. Zur Freude für die Liebhaber des Angelsports. Im August findet auf der Insel Pico ein großes Fest statt.


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