Alltag im Azoren-Lexikon

Die Landschaft der Azoren Inselkette zeigt sich immer wieder in einem anderen Kleid.Berge aus Vulkangestein, die mit einem leichten grün im Tageslicht schimmern. Eine Vielfalt von Pflanzen und ein Meer an Blumen, die Teile von Inseln bedecken. Vulkankrater mit Kraterseen mit blaugrünen Wasser gefüllt. Schwefelhaltige heiße Quellen, Schwimmbecken aus Lavagestein, Wasserfälle und zahlreiche Strände mit hellen und schwarz gefärbten Sand. Hier auf den Azoren wird Portugiesisch mit Akzent gesprochen. Zum Teil kann man sich auch mit Englisch und der französischen Sprache weiterhelfen. Die Bewohner sind sehr hilfsbereit und freundlich. Ein Tourist wird noch mit großer Aufmerksamkeit empfangen, dieser einmalige Ort hat den Massentourismus noch nicht erlebt. Hier geht es auch noch recht ehrlich zu, man hört kaum von kriminellen Delikten. Der Azoreaner gilt noch als sehr gläubig.

Man sieht auch auf den ländlichen Gebieten, dass der Wohlstand bis hier vorgedrungen ist. Sehr schöne Häuser, mit einem neuen Auto davor und ringsum mit gepflegten Gärten, zeugen davon. Wer davon ausgeht, dass der Tourismus die Haupteinnahmequelle ist, irrt sich. Durch einen Haupterwerb in der Landwirtschaft und Fischerei, mit einer Produktion von Fleisch, Milchprodukten, Weizen, Orangen, Ananas, Mais, Wein, Tee und Fischfang wird das Geld für den Lebensunterhalt verdient. Viele Einwohner arbeiten auch in den zahlreichen Firmen die sich hier niedergelassen haben. Wie auch bei uns gibt es auch Menschen die keine Arbeit haben. Dieser Fleck der Erde ist heute immer noch ein kleines Paradies, wo Naturliebhaber aber auch Aktivurlauber einen schönen erholsamen Urlaub verbringen können.


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