Walbeobachtung im Azoren-Lexikon

Wer Wale nur aus dem Fernsehen kennt, ist hier auf Pico richtig. In früheren Zeiten war Pico für den Walfang bekannt. Heute fängt man nur noch schöne Bilder mit der Kamera ein. Das ganze Jahr über kann man hier riesige Potwale sehen. Viele Interessierte finden sich hier, um Wale und Delfine zu beobachten. Walbeobachtungstouren werden von hiesigen Unternehmen angeboten. Pico hat sich dadurch einen sehr guten Namen gemacht. Diese Beobachtungen der Tiere finden nicht nur für Touristen statt. Spezielle Stationen sind aus rein wissenschaftlicher Sicht tätig und tauschen ihre gewonnenen Informationen mit anderen Wissenschaftlern aus aller Welt aus. Das Schwimmen mit den Riesensäugern ist nicht mehr erlaubt. Nicht ganz so eng sieht man das bei den Delfinen, aber auch hier gibt es klare Vorschriften. Außer Potwalen und Delfinen, sind von April bis Mai auch große Bartenwale beobachtet worden.

Es gibt viele Walarten. Seiwal, eine Art der Furchenwale die sich nur von Fischen ernährt. Die Finwale, auch eine Art der Furchenwale, verwandt mit dem Blauwal. Der Buckelwal, auch Vertreter der Furchenwal, mit rund 12 – 15 Meter Länge, wird sehr oft in Küstennähe angetroffen. Blauwale gehören auch zu den Vertretern der Furchenwale, mit rund 33,5 Meter Länge und einem Gewicht bis zu 200 Tonnen zählen sie zu den größten Tiere auf dieser Erde. Krill und Plankton ist die Ernährung von den großen Bartenwalen. Hier am mittelatlantischen Rücken finden die Wale sehr viel Nahrung und halten sich deswegen hier vermehrt auf.


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